Literaturtipps
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Duden – Lexikon der Familiennamen![]() Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen von Rosa und V... |
Handbuch der Heraldik![]() Wappenfibel von Adolf M. Hildebrandt Preis: EUR 9.95 Ver... |
| Neue Wappen im Glarnerland |
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In den nördlich anschliessenden Gemeinden im Linthgebiet wird der Name Linth favorisiert. Der aus der Projektarbeit vertraute Name Glarus Nord landete auf dem zweiten Platz. Bei den Wappen werden zwei Vorschläge favorisiert (oben links und Mitte). Im südlichen Kantonsteil stehen drei Namen zur Debatte: Fryberg – das Wildschutzgebiet im Zentrum der neuen Gemeinde sowie Tourismusdestination –, weiter Glarus Süd und schliesslich Schwanden, der Name der grössten Gemeinde. Letzteres ist nicht ungewöhnlich: In der Regel wird bei Fusionen der Name der grössten Gemeinde übernommen. Wunschname gemäss Bevölkerungsbefragung und Projektleitung ist zwar Glarus Süd vor Fryberg und Schwanden, auch wenn die Namenskommission die Nase rümpfte und meinte, der Name erinnere an eine Autobahnausfahrt. Beim Wappen empfiehlt die Projektleitung einen 17-strahligen Stern auf rotem Grund, der auf die 17 beteiligten Dörfer hindeutet, über einem Sparren, der den Zusammenfluss von Linth und Sernf symbolisiert. Zwei weitere Vorschläge werden in den Gemeindeunterlagen aufgeführt: eine weisse gestürzte Spitze, die an den Tödi erinnern soll, über zwei die Flüsse Linth und Sernf symbolisierenden Wellenbalken und schliesslich der Schwan, das bestehende Wappen der Gemeinde Schwanden.
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Nachdem die Glarner Landsgemeinde über die Verkleinerung der Zahl der Gemeinden von 25 auf 3 zweimal, zuletzt 2008 überaus deutlich, mit Ja entschieden hat, ist eine Diskussion über Wappen und Namen in den drei künftigen Gemeinden im Gang. Aus der Bevölkerung sind für die vier in Glarus Mitte zusammengeschlossenen Gemeinden viele Namensvorschläge eingegangen. Am 12. Dezember entschied sich die erste Versammlung der Grossgemeinde deutlich für den bekannten und vertrauten Namen Glarus. Der Entscheid zugunsten der bisher grössten und bekanntesten Gemeinde im involvierten Quartett fiel beim Namen, aber nicht beim Wappen, das es ebenfalls auszuwählen galt. Statt nämlich den schlichten schwarzen Steinbock, das bisherige Wappen des Kantonshauptorts, zu wählen, entschied sich die Versammlung deutlich für einen silbernen Schrägfluss (s. Wappen rechts oben). Glarus ist damit landesweit der erste Kantonshauptort, der sein Wappen wechselt.





