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| Wie der Katzensee zu seinem Namen kam |
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Der Doppelsee ist durch eine Jungmoräne während der abklingenden letzten Eiszeit entstanden. Die beiden Seen – von einem Grundwasseraufstoss gespeist – sind durch einen 50 Meter langen Kanal miteinander verbunden, wobei der östliche Teil des Gewässers als eigentlicher Katzensee zu bezeichnen ist. Im «Grossen See» kann gebadet werden. Einst reichte der fischreiche See, bei dem die Mönche des Klosters Wettingen das Sagen hatten, bis zur heutigen Burgruine Altburg, wo die Freiherren von Regensberg hausten. Im verlandeten Teil südlich der Wehntalerstrasse ist schon im Jahr 1708 zu Brennzwecken Torf gestochen worden.
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![]() Eine Lautverschiebung von H zu K hat es im Germanischen bzw. Althochdeutschen meines Wissens nicht gegeben (die Verschiebung von T zu Z dagegen sehr wohl). Der Bezug zum erwähnten Siedler ging wohl mit der Zeit verloren und so hat man den Namen des Sees volksethymologisch als Katzensee gedeutet.
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Der Katzensee ist ein See an der Gemeindegrenze zwischen der Stadt Zürich und Regensdorf. Der See ist 0.8 km lang und 0.4 km breit. Er teilt sich in zwei Teile, den Oberen und den Unteren Katzensee. Der Name Katzensee habe nichts mit Katzen zu tun, schreibt der Lokalhistoriker Lucas Wüthrich in einer Publikation. Der See, der früher viel grösser war, als er es heute ist, kam mit grosser Wahrscheinlichkeit schon in der Zeit der Völkerwanderung im 6./7. Jahrhundert zu seinem kuriosen Namen. Der Alemanne Hatto hatte sein Holzhaus in Ufernähe des Sees errichtet. Durch die Lautverschiebung vom H zum K wurde aus dem See des Hatto der Kattosee. Mit einer weiteren Abschleifung des Namens kam es schliesslich zum Katzensee.





